
Es scheint, dass die Ölgesellschaft Cepsa nicht allzu sehr vom Rückgang der Ölpreise betroffen war, da sie in den ersten drei Quartalen des Jahres weiterhin Gewinne angesammelt hat. Das Geheimnis des Überschusses liegt in einem Anstieg der Rohölraffinationsmargen (die von 4,3 Dollar pro Barrel im Jahr 2014 auf derzeit 4,9 Dollar pro Barrel gestiegen sind) und dem Streben nach Verbesserungen der Betriebseffizienz. Allein mit der Raffination von Öl verdiente der Mineralölkonzern zwischen Januar und September dieses Jahres 292 Millionen Euro. Die wirtschaftlichen Ergebnisse des Unternehmens wurden auch durch die Stärke des Dollars gegenüber dem Euro begünstigt.
Im Gegensatz dazu haben die übrigen Geschäftsbereiche von Cepsa den Preisverfall für ein Barrel Öl nicht so gut überstanden. So sind die Aktivitäten von Exploration und Produktion um 50 % zurückgegangen, mit Verlusten von 51 Millionen Euro. Der Bereich Petrochemie verzeichnete im Vergleich zu 2014 ebenfalls einen Rückgang von 54 %, behält aber Gewinne von 42 Millionen Euro bei. Dagegen erzielte der Bereich Gas and Electricity einen Gewinn von 25 Millionen Euro. In den ersten neun Monaten des Jahres hat Cepsa insgesamt 744 Millionen Euro investiert, eine Produktion von 107.800 Barrel pro Tag erreicht und die spanischen Raffinerien zu 94 % ausgelastet.
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