Im Jahr 2025 steht der europäische Straßentransportsektor vor einem wichtigen Wandel: der Einführung des neuen intelligenten Fahrtenschreibers der zweiten Generation. Diese Änderung ist kein isolierter Vorgang, sondern Teil einer viel umfassenderen Reform, die als Mobilitätspaket bekannt ist. Dieses von der Europäischen Union geförderte Paket soll die Verkehrssicherheit verbessern, die Arbeitsbedingungen der Fahrer regeln und einen faireren Wettbewerb im internationalen Transportwesen fördern.
Dieser Artikel erklärt klar und deutlich, welche Fahrzeuge mit dem neuen Fahrtenschreiber ausgestattet werden müssen, welche Fristen gelten, welche Strafen bei Nichteinhaltung drohen, wie die Umstellung erfolgt und welche weiteren Vorschriften das Mobilitätspaket mit sich bringt. Wenn Sie Spediteur sind oder einen Fuhrpark verwalten, dürfte dieser Artikel für Sie von großem Interesse sein.

Das 2020 von der Europäischen Union verabschiedete Mobilitätspaket umfasst eine Reihe von Gesetzesreformen, die den Straßenverkehr in der gesamten EU grundlegend umgestalten. Seine Ziele sind:
Diese Maßnahmen betreffen sowohl schwere als auch leichte Fahrzeuge, und ihre Umsetzung erfolgt schrittweise. Das Schlüsseljahr ist 2025, wenn die Anforderung für den neuen intelligenten Fahrtenschreiber G2V2 flächendeckend eingeführt wird. In einem letzten Schritt im Jahr 2026 werden dann auch Transporter mit einem zulässigen Gesamtgewicht zwischen 2,5 und 3,5 Tonnen einbezogen.
Die Vorschriften schreiben vor, dass der intelligente Fahrtenschreiber der zweiten Generation eingebaut werden muss:
Fahrzeuge, die ausschließlich nationale oder lokale Transporte durchführen, sind davon ausgenommen, es sei denn, sie erleiden eine Panne, die eine Reparatur des aktuellen Fahrtenschreibers verhindert.
Das neue G2V2-Gerät verfügt über fortschrittliche Technologien, um Kontrollen zu erleichtern und Manipulationen zu verhindern. Seine Hauptfunktionen sind:
Diese Verbesserungen ermöglichen effektivere Straßenkontrollen, reduzieren Betrug und tragen dazu bei, dass Fahrer die festgelegten Ruhe- und Lenkzeiten einhalten.
Die Nichteinhaltung dieser Verpflichtung kann sehr schwerwiegende Folgen haben, insbesondere wenn Sie im internationalen Transportwesen tätig sind:
Da die Fahrzeuge außerdem mit Fernlesesystemen ausgestattet sind, werden die Kontrollen durchgeführt, ohne das Fahrzeug anzuhalten, sodass nur sehr wenig Spielraum für Verstöße bleibt.
Der Umbau muss in einer autorisierten Werkstatt durchgeführt werden und umfasst:
Die Preise können je nach Werkstatt und Fahrzeugtyp variieren:
Einige autonome Gemeinschaften bieten Unterstützung oder Subventionen an. Es ist daher ratsam, sich bei Ihrer örtlichen Verwaltung zu erkundigen. Es ist außerdem wichtig, im Voraus einen Termin zu vereinbaren, da die Nachfrage schnell steigt.
1. Neue Ruhe- und Lenkvorschriften
2. Rückkehrpflicht
Fahrer müssen mindestens alle 4 Wochen zu ihrem Standort oder Wohnsitz zurückkehren, und Unternehmen müssen die Reisen entsprechend organisieren.
3. Kabotagevorschriften
Nach einer Kabotagefahrt in einem Mitgliedsland müssen Sie 4 Tage warten, bevor Sie mit demselben Fahrzeug erneut im selben Land fahren.
4. Änderungen beim Marktzugang
Unternehmen mit Fahrzeugen zwischen 2,5 und 3,5 Tonnen benötigen jetzt:
All dies soll „Sozialdumping“ durch die fiktive Registrierung von Unternehmen in Ländern mit laxeren Vorschriften verhindern.
Hier ist eine Kurzanleitung, die Ihnen die problemlose Umstellung erleichtert:
Der neue intelligente Fahrtenschreiber der zweiten Generation ist nicht nur eine gesetzliche Anforderung. Er ist ein wichtiges Instrument zur Modernisierung des Transportwesens, zum Schutz der Fahrer, zur Verbesserung der Rückverfolgbarkeit und zur Gewährleistung gleicher Wettbewerbsbedingungen. Seine Implementierung ist zwar eine Herausforderung, bietet aber auch die Chance, die Branche weiter zu digitalisieren und zu professionalisieren.
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